Schwarzstickerei

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Crafts and Arts around the World by Mariama.

Blackwork ist eine besondere Art der fadengebundenen Stickerei.
Mit einfachen Grundstichen werden die Flächen mit bezaubernden Mustern gefüllt. Durch das Versticken von nur einer Farbe ergibt es eine spitzenartige Wirkung. Hauptsächlich wird die Schwarzstickerei Catharina von Aragon zugeschrieben, die Anfang des 16. Jahrhundert Arthur Tudor in England heiratete.
Sie brachte mit dem spanischen Stil die Schwarzstickerei zu großer Beliebtheit und machte sie somit auch „hoffähig“ . Viele Gemälde aus dieser Zeit geben auf das Genaueste die Stickerei auf Halskrausen, Ärmeln und Miedern wieder.
In Deutschland wurde die Schwarzstickerei als Holbeinstickerei bekannt, da sie auf vielen Gemälden von Hans Holbein d.Ä. auf Gewändern dargestellt wurde.

Während die Stickerei in Deutschland immer geraden geometrischen Linien treu blieb, wurden in England ganze Bilder in dieser Technik dargestellt.
Die moderne Schwarzstickerei wurde erst nach dem Zweiten Weltkrieg von der Royal School of Needlework in London entwickelt. Hierbei entstehen Schattierungen durch verschiedene Garnstärken und durch das Verdichten oder Auflösen der Muster.In unserer Zeit wird diese Stickerei fast ausschließlich als gezählte Stickerei gearbeitet.
Dabei werden Holbein – oder Rückstiche über zwei Gewebefäden gearbeitet. Diese bilden verschiedene geometrische Muster, mit denen eine Form komplett ausgefüllt wird. Hierbei ist es ganz wichtig, dass sich das Muster der Form anpaßt, nicht umgekehrt.
Paßt ein Mustersatz nicht mehr komplett in die Form, wird er „aufgebrochen“ d.h. er wird so weit wie möglich gestickt.
Als Stickgarn kann Vierfachgarn (Nr. 16 und dünner), Sticktwist, Spitzengarn oder Seide verwendet werden.

Und hier ein spezielles Bild für alle Nadelspielschäfchen: Designer Kell Smurthwaite und Kincavel Krosses.

Baa Baa Blackwork Sheep

mit Anleitungsmuster:

blackwork sheep Designer Kell Smurthwaite, Kincavel Krosses

 

 

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