Kartoffeln, Reis & Döner

| 4. März 2011 | 12 Kommentare
Kartoffeln, Reis & Döner von Angela Gäde

Kartoffeln, Reis & Döner von Angela Gäde

Unser Schäfchen Angela Gäde hat ein bemerkenswertes Buch geschrieben, dessen Thema auch mir sehr am Herzen liegt – daher will ich es auch Euch ans Herz legen. Kartoffeln, Reis & Döner handelt von “Weltausländern, Inländern & Menschen”. Aber lassen wir Angela selbst zu Wort kommen:

Warum solltest Du mein Buch lesen, wo es so viele Bücher über Integration gibt?
Weil es gar nicht um Integration in meinem Buch geht, außerdem ist es von einer Kartoffelin geschrieben worden.
Ich verwende keine Statistiken, keine rassistischen Sprüche, mir geht es um ein gleichberechtigtes Zusammenleben von Frauen, Männern und Kindern jeglicher Herkunft.
Mein Buch ist nicht dick, nicht langweilig, nicht weg vom Menschen.
Meine beste Freundin ist Deutsche mit koreanischen Wurzeln. Mein Partner ist Deutscher mit türkischem Pass. Steht das im Vordergrund? Nein, außer beim Essen.
Meine Freundin liebt Kartoffelsalat und Lahmacun. Mein Freund steht auf Gimchi und Mettwürstchen. Ich könnte mich in Kim-Bap und Dolma reinlegen.
Tut etwas für ein besseres Miteinander, fangt mit einem kleinen Schritt an, lest mein Buch, vielleicht ist das Fremde dann nicht mehr ganz so fremd.

Inhaltsangabe

  • Wie wird man ein Inländer?
  • Was sagt die Nationalität über Menschen aus?
  • Wann ist eine Integration eine gelungene Integration?
  • Ist es wirklich so unmöglich friedlich miteinander zu leben, ohne sich gegenseitig vorzuwerfen, die Anderen seien böse und unmoralisch?
  • Kartoffel, Reis und Döner gibt bissige, humorvolle und provokante Antworten auf noch bissigere Fragen. Ein interessantes Buch über das Miteinander verschiedener Nationalitäten.
  • Und der Clou: Integrations-Rezepte

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Kommentare (12)

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  1. Doener-1 sagt:

    Das klingt echt interessant. Werde ich bei der nächsten Buchbestellung mitkaufen.

    [Antwort]

  2. bärbel sagt:

    Hallo,

    für mich ist das “inländisch” usw… nicht wirklich wichtig.

    Oft wundere ich mich über Debatten dazu, und kenne auch Probleme aus meiner Zeit als Lehrerin in einem “besonderen” Wohngebiet.

    Andererseits reise ich viel, habe eine große Familie, verteilt über die Welt -

    “MENSCH” finde ich ein gutes Wort.

    Das Buch interessiert mich – kommt auch auf meine Lese-Liste !!!

    Liebe Grüße
    Bärbel

    [Antwort]

    Angela Antwort vom März 10th, 2011 16:36:

    @bärbel,

    Liebe Bärbel,

    mir geht es auch so, ich steh oft vor diesen Debatten wie der Ochs vorm Berg und genau deswegen wollte ich etwas zu dem Thema sagen. Ich glaube, jeder hat seine Vorurteils-Schubladen, aber man kann daran arbeiten, oder sie zumindest offen lassen.

    Liebe Grüße,
    Angela

    [Antwort]

  3. Tamer sagt:

    Das mit dem …länder ist schon so eine Sache. Ich bin hier geboren, aufgewachsen, und fühle mich auch “inländisch”, habe aber noch meinen ausländischen Pass. Empfand es auch nie für notwendig meinen Pass zu ändern. Aber manch mal macht es die Bürokratie so kompliziert, dass ich nun doch einen inländischen Pass beantragen möchte.
    Das Buch ist sehr unterhaltsam und man erkennt so manches wieder und muss schmunzeln. *****-Sterne von mir.

    [Antwort]

    Angela Antwort vom März 10th, 2011 16:38:

    @Tamer,

    Lieb von dir.

    [Antwort]

  4. Afischer54 sagt:

    Oh Hilfe was bin ich dann ein Staatenbummler? In der BRD geboren in der DDR aufgewachsen und nun heute in der BRD lebend.
    Liebe Grüße Angelika

    [Antwort]

    Angela Antwort vom März 6th, 2011 13:52:

    @Afischer54,

    Wie wäre es mit “Staatländer”. Oder wenn man sich gar nicht einordnen kann, einfach “Mensch”.

    Liebe Grüße,
    Angela

    [Antwort]

  5. caro sagt:

    Interessant. Kommt auf meine TBR (To be read) Liste.

    [Antwort]

    Angela Antwort vom März 5th, 2011 14:15:

    @caro,
    Das freut mich und ich kann nur sagen, es ist interessant.

    [Antwort]

  6. Angela sagt:

    Liebe eliZZZa,

    herzlichen Dank!
    Mehr kann ich gerade gar nicht sagen/schreiben.

    Liebe Grüße,
    Angela

    [Antwort]

  7. Anke Anke sagt:

    lach ich bin inländer seit 41 jahren – genauer seit dem 23.2.1970. ja da wurde mir pass und stepel gegeben auf meine zarten füsschen. und nun seit 41 jahren ionländer sein ist sehr schwer, wenn man diverse veränderungen in gesetzt und ordnung mitmacht. lol

    [Antwort]

    Angela Antwort vom März 5th, 2011 14:14:

    @Anke,
    Es ist schon so eine Sache mit dem “Inländer-Sein”. Selbst wenn man sich als einer fühlt, können einem andere das Gefühl geben, nie einer wirklich zu werden.

    [Antwort]

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